Osteopathie

Osteopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode, bei der nur mit den Händen untersucht und behandelt wird. Das Bestreben ist, die die Gesundheit des Patienten durch die therapeutische Kraft (Potency) zu fördern. Während diesem Prozess nimmt der Therapeut die eigentlichen Ursachen der Beschwerden wahr statt sich vom Ort der Schmerzen und Symptome ablenken zu lassen.

Das Konzept der "Stille" der Behandlung und "therapeutischen Kraft / Potency" sind dabei wesentlich. Ein weiteres Prinzip ist, dass sich alles im Körper optimal bewegen muss, damit er als gesund gilt. So hat Osteopathie zum Ziel, Bewegungseinschränkungen zu lösen, um die dem Körper inne wohnende Gesundheit freizulegen.
Entsprechend der verschiedenen Ursprünge der Bewegungseinschränkungen gibt es Teilbereiche der Osteopathie.


Teilbereiche der Osteopathie

Darunter versteht man das knöcherne Skelett, die Gelenke mit ihren Verbindungen, die Muskeln und Faszien.

Unter dem visceralen System versteht man alle Organe sowie ihre Hüllen des Menschen.

Ein Beispiel: Der Dünndarm ist am 3. Lendenwirbel fixiert. So können u. a. Verdauungsstörungen den Lendenwirbel festhalten und Schmerzen verursachen.
Allgemeiner bekannt ist das Phänomen, dass die Organe Schmerzen auf den Bewegungsapparat projizieren. Beim Herzinfarkt schmerzt dem Patienten nicht das Herz, sondern der linke Arm.

Allerdings kommt die Osteopathie hier an ihre Grenzen, wenn Entzündungsherde, Infektionskrankheiten, Übersäuerung, Vergiftungen, Elektrosmog oder geopathische Belastungen die Hauptursache der Organbelastung sind. Lesen Sie hierzu mehr unter "Weitere Therapien".

Hierbei steht die Verbindung des knöchernen Schädels mit dem Becken über die Rückenmarkshäute und die darin pulsierende Rückenmarksfüssigkeit im Mittelpunkt. Die Rückenmarkshäute setzen sich im Schädel als Hirnhäute fort. Dort haben sie unter anderem Kontakt zu den Hirnnerven und der Hypophyse, dem hormonellen Zentrum des Körpers. Das Craniosakrale System ist somit ein Hauptregulativ für den ganzen Körper.
Die Cranio-Sakrale Osteopathie verdient einen besondern Stellenwert, da die therapeutische Kraft über den Fluss der Rückenmarksflüssikeit und dessen Rhytmus im Organismus seine Wirkung entfaltet!

Die biodynamische Osteopathie verfolgt streng das Prinzip, dass der Körper sich ausschließlich über seine Selbstheilungskräfte heilen und ins Gleichgewicht kommen kann. Der Therapeut nimmt in der Stille Kontakt mit der Gesundheit des Patienten auf und befördert sie über die therapeutische Kraft / Potency.
Die Prinzipien der biodynamischen Osteopathie sind die grundlegendsten und beschreiben die traditionellste Form der Osteopathie.

Neben den körperlichen Strukturen und Organsystemen wie Muskeln, Knochen, Nerven usw. reguliert auch eine zweite "energetische Anatomie" die Körperfunktionen. In der chinesischen Medizin wird diese Energie als "Qi", bei den Indern als "Prana" bezeichnet. Sie fließt in den Akupunkturbahnen, den sogenannten Meridianen.

Ein gestörter Energiefluss der Meridiane und Energiezentren kann für die Entstehung von Schmerz und Krankheit verantwortlich sein. Diese "Energieblockaden" werden z.B. in der Akupunktur über das Anstechen der Leitbahnen mit Nadeln behandelt.

Das osteopathische Prinzip, dass sich im Körper alles optimal bewegen muss, trifft auch auf den Fluss des Qi zu. Der bioenergetisch erfahrene Therapeut behandelt die Chakren und Meridiane mit seinen Händen.



Welche Beschwerden können mit Hilfe der Osteopathie behandelt werden?


  • Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfälle, Ischiasschmerzen
  • Nackenschmerzen, Schulter-Arm-Syndrom, Kalkschulter
  • Tennis- und Golferellenbogen
  • Hüft-, Knie- und Sprunggelenkschmerzen
  • Arthrose
  • Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen
  • Kiefergelenksbeschwerden, Begleitung Kieferorthopädie
  • Kopfschmerz, Migräne, Schleudertraumen
  • Erschöpfungssyndrome und Schlafstörungen
  • Schwangerenbeschwerden, Kinderwunsch und Regelbeschwerden
  • Neugeborenenbehandlung, Impfbegleitung / Ausleitung
  • Beschwerden ungeklärter Ursache (Stoffwechselregulation)